Johan v. Thorn og Johan v. d. Mersche meddeler de preussiske stæder, at de frygter, at hansedagen skal blive yderligere udsat, at de har beklaget til borgmesteren i Lübeck over deres tvungne uvirksomhed, at man fra alle havne udskiber gods gennem Øresund, og at hidtil kun udsendinge fra Riga og Flandern har indfundet sig, fra hvem de har erfaret, at englænderne har tre flåder i søen: én sejler mod vest, en anden mod Swijn og en tredie har kurs mod Skagen. A: tabt, afsendt med en indlagt seddel, cf. bemærkningen i Aa Vnde desir brife sint tzwee von eyme sinne — Aa: Thorn byarkiv. Dok. nr. 498. Transsumpt [1405] 21. marts af rådmændene i Danzig med overskriften Den erbaren vorsichtigen borgermeisteren vnde radmannen der stede in Prusen mit wirdikeit. Iohan von Thorun Iohan von dem Mersche, som gengiver As bagsidepåskrift og underskrift — Ab: Danzig departementsarkiv. 300/ 59,4 ("Stadtbuch IV") p. 61 med overskrift Sequitur littera Iohannis de Thorun et Iohannis van der Mersch, Lubeke existencium. Afskriften sammenarbejder de to brevstykker til ét og flytter dateringen hen til slut med tilføjelsen 405 (= 1405).
Tryk: Hanserec. V 164 nr. 232 (efter Ab)
- Hanserec. VIII 668 nr. 1029.
Tekst efter A:
Vnsen fruntlichen grus vnde vnsen wiligen dinst ♦
Libin herren vnde vrundes ♦
Als wir uch n{uo} lest geschreuen
a
habin das wir wol hetten gehoffit das die stede solden
seyn tzu samme gekomen des irsten sontagis
in der vasten. na deme als vns die raed von
Lubeke berichtet hatte n{uo} habin die
vom Stralessunde vnde von dem Gripeswolde
ere brife
b
her gesandt. dorinne sie scribin
das sie wellen komen tzu schiffe alzo vr{uo}
als sie widder vnde wint habin. vnde wir
vornemen hiir genslich vnde vorwaer das
eyn tag seyn sal tzu der Wismer in der
woche noch Oculi vnde dor komet die here
konyng von Zweden vnde dy hertzogen von
Baerd vnde die here von Wenden. vnde daer
komen die stede alby hiir vmmelang gelegen.
♦
Nu besorge wir vns das von vnsir degedinge
nicht en wirt der tag vorgeschreuen sye
denne geleden vnde was ir meynunge
hiir inne ist. das sie vns so vff halden
mit iren degedingen das kunne wir nicht
gans irvaren vnde sicher ir heren wir
sint hoch bekummert das sich dese degedinge
so lange vortzuet. vnde wissen nicht waer
wir wol ader obil ane thun vnde wir sint
vache by deme burgermeistern vnde by
deme rote gewest. vnde habin vns desis langen
legers beclaget. dor vff sie vns antworten.
is sy in leit. vnde ouch so wisset das sie
al hiir vs der Trauene vnde von der El{uo}e
von der Wismer vnde von dem Sunde vs allen
hauenen schiffen allerleye gut vnde segelen
durch den Orssund waer sie wellen mit grosen
vnde mit kleynen schiffen. vnde ouch als
wir uch vormols geschrebin habin so ist hiir
noch nymand wenne der
sendebothe
von der Rige vnde die alderlute vf vs Flandirn vnde
als wir vornemen so vormoede wir vns nymand
mer her tzu komen wenne die stede hiir
vmmelang gelegen. dorumme so seyn wir
destomer vordrossen al hiir tzu liggen. vnde
wir wellen nicht abelossen. wir wellen den
raed al hiir bitten vnde hoch vormanen
als wir vor dicke habin gethon. das sie vorder
tzu dessen sachen thun wolden darumme desir
tag hiir gelegit ist vnde ouch so vorneme
wir von etzlichen kouffluten die kortzlich
in Flandern gewest sint. wie dry schiff legen
tzu Lunden gereit dar eyn bisschoff vnde
tzwe rittere vs Engeland mete vor sendeboten
in Prusen segelen sollen. ♦
God vnsir here beware vns alen. ♦
Geschreuen tzu Lubeke am sonabunde vor Inuocauit.
Liben herren vnde vrundes. ♦ Als wir desse brife ghereit hatten gemachit do quomen tzvns der alderlute sendebothen von Brugge vnde sageten vns wy en der koufman vs Flandern schrebin hatte. das sich die Engelischen stark tzu richten widder in die zee. vnde ouch hatten sie tzitunge in brifen von andirn iren frunden. wie die Engelischen alreite vsse weren mit dren flossen. mit eyner flosse weren sie westwart vnde mit der andern flosse legen sie vor deme Swein vnde mit der dritten flosse wolden sie tzu dem Schagen. vnde ouch hatten sie vornomen sageten sie vns die Prussche flosse sulde gearresteret syn int Swein. durch der tzitunge willen die ganse waerheit. kunne wir nicht wissen vnde dirvare wir icht wares das welle wir uch tzu schriben so wir if irst mogen. ♦ Siet gote beuolen.
a: [1405] 26. februar, cf. nr. 33. b: kendes ikke. — COPYRIGHT 2002, DET DANSKE SPROG- OG LITTERATURSELSKAB |